Betriebliche Altersvorsorgung BAV

Betriebliche Altersvorsorgung BAV

  • Bindung qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen
  • Standard bei vielen Unternehmen
  • Lohnerhöhung kommt zu 100% beim Mitarbeiter an

Beratung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung spielt sich zu weiten Teilen im klassischen Zivilrecht ab. Somit sind Tangierungen beispielsweise mit dem Steuer-, Sozialversicherungs-, Arbeits- und dem Bilanzrecht unabdingbar und folglich klassische Beratungsfelder für Rechtsberater.

Jedoch vermittelt die Versicherungswirtschaft seit mehr als drei Jahrzehnten den Eindruck, dass die betriebliche Altersversorgung ausschließlich ein Produktthema ist und die zugehörige Rechtsberatung klassisches Nebengeschäft sei.

Siehe zur diesbezüglichen Vertiefung der unerlaubten Rechtsberatung in den genannten Beratungsbereichen (siehe Seite 12 haftungsrechtliche Folgen):

Stellungnahme des Bundesverbands der Rechtsberater für betriebliche Altersversorgung und Zeitwertkonten e.V. (BRBZ) zur Darstellung und Behebung der unerlaubten Rechtsberatung im Rahmen der bAV und von Zeitwertkontenmodellen.

Auch die aktuelle Gerichtsbarkeit sollte in diesem Zusammenhang aufhorchen lassen:

Denn der Bundesgerichtshof hat definitiv klargestellt, dass Rechtsberatung im Bereich der bAV nur durch zugelassene Rechtsberater erfolgen darf. Andernfalls drohen haftungsrechtliche Konsequenzen (vgl. BGH-Urteil vom 20.03.2008 – IX ZR 238/06; DB vom 02.05.2008, S. 983 – 985). Somit wird für den involvierten Berater bzw. Arbeitgeber deutlich, dass betriebliche Altersversorgung als „Beratungsgebiet“ und nicht als „Produktabsatzvehikel“ zu betrachten ist.

Somit wird für den qualitativ hochwertig agierenden Berater deutlich, dass betriebliche Altersversorgung als „Beratungsgebiet“ und „Dienstleistungsbereich“ und nicht als „Produktabsatzvehikel“ zu betrachten ist.

Unterstrichen werden diese Gegebenheiten auch mit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes im Jahre 2005:
Hierdurch hat das Themengebiet der betrieblichen Altersversorgung erhebliche Veränderungen erfahren, welche insbesondere die arbeits- und steuerrechtlichen Ausgestaltungs- und Anwendungsmöglichkeiten betreffen. Gleichzeitig kam es mit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes zu einem steuerlichen Paradigmenwechsel in der betrieblichen Altersversorgung, nämlich weg von der vorgelagerten Besteuerung hin zur nachgelagerten Besteuerung. Betroffen hiervon sind vor allem die versicherungsförmigen Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung.

Es wird daher zusammenfassend deutlich, dass im weiten Feld der betrieblichen Altersversorgung hochwertige Fachkenntnisse unabdingbar sind, um Mandanten fach- und aufgabengerecht beraten zu können.

Die Kenston Pension GmbH übernimmt in diesem Zusammenhang als unabhängiges Rechtsberatungsunternehmen der betrieblichen Altersversorgung sämtliche diesbezüglichen rechts- und rentenberatenden Tätigkeiten und liefert ihren Kunden bzw. Mandanten ein allumfassendes sowie rechtssicheres bAV-Backoffice.

 

Durchführungswege
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Haftungsfragen
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Pensionszusage

Pensionszusage

  • Liquiditätsschonender Aufbau einer Geschäftsführerversorgung
  • Richtig gemacht; das interessanteste Modell zur Altersvorsorge

Unmittelbare Pensionszusagen an beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer und Gesellschafter-Vorstände von Kapitalgesellschaften gehören zum allgemeinen Ausstattungsstandard für diesen Personenkreis. Nach aktuellen Schätzungen beläuft sich die Anzahl solcher Zusagen auf über eine Million in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist dieses Beratungsfeld in aller Munde in der täglichen Beratungspraxis. Steuer- und Finanzberater bewegen sich in dem komplexesten und anspruchsvollsten Aufgabengebiet der betrieblichen Altersversorgung.

Hauptansatzpunkte in der qualifizierten Beratung im Rahmen einer erteilten oder zu erteilenden Pensionszusage an den oben genannten Personenkreis sind, neben der unabdingbaren rechtlichen Würdigung und Überprüfung, die unternehmensinternen steuerlichen und bilanziellen Steuerungsmöglichkeiten durch den Einsatz einer Pensionszusage. Hieraus resultieren sowohl aus Unternehmenssicht als auch aus Sicht der versorgungsberechtigten Person mannigfaltige Vorteile und Auswirkungen.

Bei einer Pensions- bzw. Direktzusage an den o. g. Personenkreis handelt es sich um eine zivilrechtliche Leistungszusage der Gesellschaft an den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer bzw. Gesellschafter-Vorstand, im Falle des Eintritts bestimmter Leistungsvoraussetzungen eine fest-definierte Rentenzahlung zu erbringen. Diese Leistungsvoraussetzungen sind im Regelfall alters- oder berufsunfähigkeitsbedingtes Ausscheiden aus dem Unternehmen. Es sind aber auch Rentenzahlungen für Hinterbliebene, in Form von Witwen- oder Waisenrenten, möglich, wenn als Leistungsvoraussetzung aus der Pensionszusage zum Bezug dieser Leistungen der Tod der versorgungsberechtigten Person definiert ist.

Weiter ist zu beachten, dass der genannte Personenkreis eine „Doppelfunktion“ ausfüllt. Auf der einen Seite der organschaftliche Vertreter der Gesellschaft mit Vertretungs- und Geschäftsführungsfunktion, auf der anderen Seite der (Mit-)Eigentümer der Gesellschaft. Daher wird der Gesellschafter-Geschäftsführer bzw. Gesellschafter-Vorstand aus lohnsteuerlicher Sicht als Arbeitnehmer geführt, aus arbeitsrechtlicher Sicht aber als Unternehmer.
Vor diesem Hintergrund fallen derartige Versorgungs- bzw. Pensionszusagen nicht unter den Schutzbereich des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG), so dass beispielsweise eine Insolvenzsicherung der Pensionszusagen an den genannten Personenkreis nicht über die gesetzliche Insolvenzsicherung des „PENSIONS-SICHERUNGS-VEREINS, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit“ erfolgen kann. Vielmehr muss eine zivil- bzw. privatrechtliche Insolvenzsicherung erfolgen.

Bei gesellschaftsinternen Finanzierungen von Pensionszusagen an beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer bzw. Gesellschafter-Vorstände gilt es sowohl die Aktiv- als auch die Passivseite der Gesellschaftsbilanz zu betrachten.

Die „Grundfinanzierung“ einer Pensionszusage findet über eine steuerlich wirksame Rückstellungsbildung in der Ertragssteuerbilanz der Gesellschaft statt. In § 6a EStG werden diesbezüglich die einschlägigen Voraussetzungen für den Ansatz einer ergebnismindernden Pensionsrückstellungsbildung geregelt. Aus der Differenz der Pensionsrückstellung zum Beginn und zum Ende eines Wirtschaftsjahres ergibt sich der jährliche Betrag der Zuführung zur Rückstellung und der Auflösung der Rückstellung. Nur der Saldo aller Zuführungen und Auflösungen für die einzelnen Pensionsverpflichtungen ist in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam zu erfassen. Somit entstehen für die Gesellschaft periodenbedingte Liquiditätsvorteile, die zur kapitalmäßigen Ausfinanzierung der Versorgungsverpflichtung aus der Pensionszusage verwendet werden können. Das heißt, dass die betreffende Gesellschaft im Regelfall auf der Aktivseite der Bilanz Vermögenswerte aufbauen wird, durch die die später zu zahlenden Pensionsleistungen getragen werden. Es muss in diesem Zusammenhang aber darauf hingewiesen werden, dass für eine Gesellschaft keine Verpflichtung besteht, eine Pensionszusage an einen Gesellschafter-Geschäftsführer bzw. an einen Gesellschafter-Vorstand kapitalmäßig auszufinanzieren bzw. „rückzudecken“. Für viele Unternehmen, gerade in mittelständischen Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland, ist es jedoch häufig unabdingbar, dass eine Rückdeckungsanlage zur Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtung ausgewählt wird. Ansonsten würde die Gesellschaft das unüberschaubare Risiko tragen, die späteren Pensionsleistungen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanzieren zu müssen, was dann zu existenzbedrohlichen Situationen für die Gesellschaft führen könnte.

Die Kenston Pension GmbH übernimmt in diesem Zusammenhang als unabhängiges Rechtsberatungsunternehmen der betrieblichen Altersversorgung sämtliche diesbezüglichen rechts- und rentenberatenden Tätigkeiten und liefert ihren Kunden bzw. Mandanten ein allumfassendes sowie rechtssicheres bAV-Backoffice.

 

Pensionszusage – Der richtige Beratungsansatz
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Pensionszusage – Klärung der Beherrschung
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Pensionszusage – Schlussfolgerung
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Pensionszusage – Wert von Gutachten
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Zeitwertkonten

Zeitwertkonten

  • In Rente gehen bei vollem Lohnausgleich
  • Alterssteuerung der Belegschaft
  • Überstunden und Mehrarbeit steuer- und sozialabgabenfrei in ZWK einbringen
  • Sozialverträgliche Regulierung von Auftragsschwankungen

Flexible Versorgungs- und Vergütungssysteme für ungewisse Zeiten – danach suchen Arbeitgeber, Arbeitnehmer aber auch rechtliche und steuerliche Berater immer häufiger. Nicht zuletzt aufgrund der Unsicherheiten am Arbeitsmarkt, der Wirrungen durch die Finanzmarktkrise, der komplizierten sozialrechtlichen Gesetzeslage und den erheblichen Einschnitten in die gesetzliche Rentenversicherung sind Betroffene aus allen Bereichen auf der Suche nach zukunftsfähigen Absicherungsstrategien, um bestimmte Lebensphasen ausgewogen und verantwortungsvoll finanziell planen zu können.

Denn Strukturreformen ist das Schlagwort dieser Zeit in Deutschland. Ob Neuausrichtungen am Wirtschaftsstandort, Arbeitsmarktpolitik oder die Gesundheitspolitik – überall soll durch Strukturveränderungen der „Status quo“ verbessert werden.

Im Bereich der sozialen Altersabsicherung hat diese Strukturreform bereits stattgefunden. Novellierung des Betriebsrentengesetzes, Auswirkungen des Altersvermögensgesetzes, Einführung des Alterseinkünftegesetzes sowie die Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters („Rente mit 67“) – in keinem anderen Bereich der Sozialpolitik sind in den letzten Jahren bis zum heutigen Tage solch einschneidende Veränderungen sowie hoheitliche Eingriffe des Gesetzgebers erfolgt.

Ausschlaggebend hierfür ist die nicht mehr aufzuhaltende demographische Entwicklung, die zeigt, dass das Finanzierungssystem der gesetzlichen Rentenversicherung in seiner heutigen Form nicht mehr zukunftsfähig ist. Das bisher formulierte Ziel der Sicherung des Lebensstandards im Alter wurde abgelöst durch das Ziel der Erhaltung einer (allerdings nicht wegzudenkenden und daher unabdingbaren) Grundversorgung im Alter – auch wenn der breiten und betroffenen Öffentlichkeit dies nicht immer eindeutig vermittelt wird durch die zuständigen hoheitlichen Stellen.

Für die umsichtigen Rechtsanwender, Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird hierdurch unverkennbar deutlich:
Da die Altersabsicherung stärker in die Eigenverantwortung der Bürger transferiert worden ist, müssen zur Absicherung des Lebensstandards im Alter sämtliche Formen der privaten und vor allem der betrieblichen Altersversorgung herangezogen werden, aber auch innovative Ergänzungsbausteine müssen integriert werden.

Glücklicherweise hat der Gesetzgeber mit der Einführung des Gesetzes zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen vom 06.04.1998 (sog. „Flexi-Gesetz“) die Möglichkeit geschaffen, eine Antwort auf diese Herausforderungen zu finden. Mit der Einführung daraus resultierender Zeitwertkonten ergeben sich seitdem für weite Arbeitnehmer- und Beschäftigungskreise herausragende neue Möglichkeiten zur Arbeitszeitflexibilisierung und zur Planung der individuellen Versorgungssituation während des Berufslebens sowie im Vorfeld des Bezugs von gesetzlichen Rentenleistungen.

Gemäß den steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorgaben des Gesetzgebers ist es vor diesem Hintergrund für Arbeitnehmer möglich, auf die Auszahlung beliebiger Gehaltsbestandteile in frei festzulegender Höhe zu verzichten und diese steuer- und sozialabgabenfrei dem jeweiligen Zeitwertkonto zuzuführen. Nur ein sozialversicherungspflichtiges Gehalt oberhalb der Grenze zur sog. „geringfügigen Beschäftigung“ muss nach einem diesbezüglichen Entgeltverzicht beim jeweiligen Arbeitnehmer noch bestehen bleiben, sofern er vor Entgelteinbringung in ein Zeitwertkonto ebenfalls keine geringfügige Beschäftigung ausgeübt hat.

Durch die Möglichkeit dieses „Brutto-Sparens“ können Arbeitnehmer aus eigenen, gestundeten Entgeltbestandteilen „Lohnreserven“ aufbauen, wodurch zu einem späteren Zeitpunkt ggf. gewünschte Freistellungs- bzw. Vorruhestandsphasen bis zum Erreichen des gesetzlichen Regelrenteneintrittsalters finanziert werden können.

Anders als bei der gesetzlichen Altersteilzeit, deren gesetzliche Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit zum 01.01.2010 entfällt, wird ein Zeitwertkontensystem somit vollumfänglich aus Entgeltbestandteilen des Arbeitnehmers finanziert, so dass für den Arbeitgeber keine zusätzlichen Ertrags- und Liquiditätseinbußen als Folge entstehen. Gleichzeitig können Arbeitgeber jedoch durch den Einsatz von Zeitwertkontenlösungen personalpolitische Altersstruktursteuerungen vornehmen, um ggf. eine angestrebte Neujustierung der Belegschaft zu erreichen. Der Arbeitnehmer kann folglich seine Zeitwertkontenbesparung selbstständig steuern (nach den Vorgaben der abgesteckten Rahmenbedingungen des Arbeitgebers), um auf diesem Weg den Umfang von Freistellungs- oder Vorruhestandsphasen bestimmen zu können, in denen dann die nachgelagerten steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Abgaben stattfinden.

 

Zeitwertkonten – Arbeitsrechtliche Vorgaben
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Zeitwertkonten – SV-Rechtliche Vorgaben
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Zeitwertkonten – Bilanzierung
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Zeitwertkonten – Bewertung Kapitalgesellschaften
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Zeitwertkonten – In der Bilanzbuchhaltung
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Zeitwertkonten – steuerliche Behandlung beim AN
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Unser Lösungsansatz

Unser Lösungsansatz

Rechtsberatung

Die Trennung der jeweiligen Beratungsfelder in Rechts- und Kapitalberatung stellt eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Beratung dar.

Die Kenston-Pension GmbH übernimmt als befugter Rechtsdienstleister folgende Aufgaben:

  • Hilfestellung und Beratung in sämtlichen sozialversicherungsrechtlichen Fragen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung
  • Rechtliche, steuerliche und bilanzielle Begleitung bei der Implementierung und fortlaufenden Betreuung sämtlicher Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung
  • Auswertung und Kommentierung sämtlicher rechtlicher und steuerlicher Anweisungen sowie von Erlassen der Bundesbehörden (BMF-Schreiben)
  • Überprüfung und Auslegung von Tarifvertragsklauseln und Betriebsvereinbarungen
  • Einbeziehung sämtlicher rechtlicher und steuerlicher Komponenten der privaten Altersversorgung in das interdisziplinäre Aufgabengebiet der betrieblichen Altersversorgung
  • Bewertung von Versorgungswerken in Bezug auf Ausgliederungs- und Auslagerungsmöglichkeiten
  • Verfassung rechtssicherer Versorgungszusagen für alle Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung samt den ggf. notwendigen Gesellschafterbeschlüssen
  • Bewertung, Begutachtung, Restrukturierung und Auslagerung sämtlicher Versorgungswerke der betrieblichen Altersversorgung
  • Erstellung von versicherungsmathematischen Gutachten
  • Anpassungsprüfungen gemäß § 16 BetrAVG samt entsprechender Umsetzung
  • Internationale Rechnungslegung

Rückdeckungsberatung

„900 Millionen Euro Lebenserfahrung“

Wir, das GAH-Geldanlagehaus, kümmern uns um die Kapitalrückdeckung der Vorsorgemodelle.
Würden Sie die Berufsjahre der Gesellschafter des Geldanlagehauses zusammenzählen, kämen Sie auf über 80 Jahre.

Über 80 Arbeitsjahre, in denen wir Erfahrung in der Auswahl und Vermittlung von Anlageprodukten gesammelt haben – das ist ein ganzes Leben.
Wenn wir dann noch den Erfolg der bisherigen Anlageempfehlungen unserer Gesellschafter betrachten, kommen diese über die Totalperiode auf eine Rendite von gut 10% der mehr als 280 betreuten Beteiligungen.